Name
Sekretär (Sagittarius serpentarius)
Aussehen
Der Sekretär ist ein wunderschöner, großer Vogel, der auf den Ebenen Südafrikas umherstreift. Der Sekretär ist eigentlich ein Raubvogel, wie Falken und Adler, hat aber lange Beine, im Gegensatz zu den kurzen Beinen normaler Raubvögel. Die Hauptfarbe des Sekretärs ist ein helles Grau, vom Kopf bis zu den Flügeln. Der hintere Teil des Vogels ist schwarz gefärbt. Er hat einen gelben Schnabel, der zu einem blassen Grau übergeht. Er hat schwarze Augen mit roter Haut um die Augen. Der Sekretär hat schwarze Federn, die vom Hinterkopf abstehen und wie eine Haube aussehen.
Ernährung
Die Nahrung des Sekretärvogels besteht aus gängigen Beutetieren von Greifvögeln wie Amphibien, Reptilien, Schlangen, Schildkröten, Kleinsäugern und Vögeln.
Zucht
Der Sekretärvogel brütet lebenslang und ist seinem Nistplatz tatsächlich treu. Diese Vögel bauen ihre Nester in den niedrigen Astgabeln von Akazienbäumen. Ihre Nester bestehen aus Zweigen, die jährlich wachsen, genau wie die eines Adlers. Die Eier eines Sekretärvogels sind groß und rauh und schlüpfen nach etwa 50 Tagen. Sowohl Männchen als auch Weibchen arbeiten beim Nestbau zusammen, und die Eier werden zwischen Mai und Juni gelegt.
Verhalten
Der Sekretär ist kein Vogel, der viel in die Lüfte steigt, und er hält sich lieber am Boden auf. Nur wenn er dazu gezwungen ist, steigt er in die Lüfte. Der Vogel wandert auf seinen langen Beinen umher und verlässt sich auf seine Schnelligkeit, um seinen Angreifern zu entkommen. Diese Vögel sind geschickt im Fangen von Schlangen und werden oft in Käfigen gehalten, um Schlangen fernzuhalten.
Der Vogel breitet seine Federn wie einen großen Fächer aus und benutzt seinen kräftigen Schnabel, um seine Beute zu fangen. Seine Beine sind mit dicken Schuppen bedeckt, die sie vor Bissen von Schlangen und anderen Tieren schützen. Kleine Tiere werden aufgepickt und verschluckt, während einige größere Beute mit ihren Krallen gebissen und zerfleischt und dann verzehrt werden.
Lebensraum
Der Sekretär (Sagittarius serpentarius) ist in den offenen Gebieten der Savanne zu finden. Sie versammeln sich in kürzlich abgebrannten Gebieten, in denen Säugetiere dem Feuer zum Opfer gefallen sind. Sie sind in ganz Südafrika verbreitet.