Giraffe

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Name

Giraffe [Giraffa camelopardalis]

Aussehen

Die Giraffe ist das größte Säugetier der Erde und erreicht eine stattliche Größe von 5,5 m. Aufgrund ihres langen Halses hat die Giraffe ein einzigartiges Kreislaufsystem entwickelt, das bei keinem anderen Tier vorkommt und dessen Funktionsweise Wissenschaftler bis heute Rätsel aufgibt. Männliche Giraffen erreichen mit 5,5 m diese beeindruckende Höhe, während weibliche Giraffen mit 4,5 m deutlich kleiner sind. Giraffen haben eine sandfarbene Grundfarbe mit braunen Flecken, die ihren gesamten Körper bedecken und ihnen ein zerbrochenes Farbspiel verleihen. Die Innenseiten ihrer Beine sind fleckenfrei. Sowohl männliche als auch weibliche Giraffen haben ein Paar stämmige Hörner, die aus dem oberen Teil ihres Kopfes herausragen. Diese Köpfe sind mit einer Hautschicht bedeckt.

Ernährung

Wie bereits erwähnt, haben Giraffen einen sehr langen Hals, der es ihnen ermöglicht, von den Blättern und Dornen zu fressen, die an den Spitzen von Bäumen wachsen und für andere Tiere unzugänglich sind. Dieser lange Hals behindert jedoch manchmal die Fähigkeit, Gras und Pflanzen am Boden zu fressen. Giraffen spreizen ihre Beine, um sich weit genug bücken zu können, um Wasser zu trinken.

Zucht

Kühe, die paarungsbereit sind, werden ständig von Männchen umworben und angesprochen, die auf der Suche nach einer Partnerin sind. Die Tragzeit einer Giraffe beträgt etwa 460 Tage, woraufhin ein einzelnes Jungtier zur Welt kommt. Da es für Giraffen so schwierig ist, sich hinzulegen, gebären sie im Stehen, was für das Neugeborene einen rauen Start ins Leben bedeutet, da es 2 Meter tief auf den Boden fällt. Bei der Geburt wiegen die Kälber 100 kg und sind zwischen 6 und 8 Monaten vollständig entwöhnt. Leider erreichen nur 52% der Kälber das Erwachsenenalter, da sie eine leichte Beute für Löwen, Leoparden und Hyänen sind. Sowohl Männchen als auch Weibchen erreichen im Alter von 5 Jahren die Geschlechtsreife.

Verhalten

Giraffen sind semi-soziale Tiere, und Herden kommen gelegentlich zusammen, aber es gibt keine Bindung. Die Kälber und Jungtiere bleiben bei den Kühen und reisen mit ihnen, während die nomadischen Männchen nach Weibchen suchen, um sie zu umwerben. Da Weibchen keine Paarungszeit haben, reisen Männchen ständig herum und suchen nach Weibchen. Wenn Männchen gegeneinander um Dominanz oder um ein Weibchen kämpfen, ist das ein spektakulärer Anblick. Männchen benutzen ihre Hörner und Köpfe wie Abrissbirnen, um die Hälse und/oder Seiten des anderen zu rammen, der Verlierer verliert das Gleichgewicht. Diese Kämpfe führen nur sehr selten zu ernsthaften Verletzungen. Giraffen sind sehr heimliche Tiere, die versuchen, für sich zu bleiben.

Wo können sie gesehen werden?

Giraffen hatten früher ein sehr großes Verbreitungsgebiet, aber ihre Zahlen sind aufgrund von Krankheiten, Landwirtschaft oder Jagd zurückgegangen. Glücklicherweise haben Naturschutzbemühungen Fuß gefasst und die Zahlen sind erheblich gestiegen. Sie sind ein beliebter und üblicher Anblick in vielen Wildgehegen und privaten Lodges. Obwohl diese Tiere Einzelgänger sind, sind sie tatsächlich recht häufig anzutreffen, wenn man auf einer Krüger Nationalpark Safari.

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