Der Krüger-Nationalpark beherbergt allerlei interessante Tiere und Reptilien. Die Afrikanische Felsenpython bei einer Safari im Krüger-Nationalpark zu sehen, ist eine reale Möglichkeit.
Die Afrikanische Felsenpython ist Afrikas größte Schlange und erreicht oft eine Länge von 4 Metern und kann bis zu 55 kg wiegen. Diese Schlangen sind kräftig gebaut. Sie haben gesprenkelte braune, olivgrüne, kastanienbraune und gelbe Körperzeichnungen, die an ihren Bäuchen zu Weiß verblassen. Sie haben markante Zeichnungen auf ihren dreieckigen Köpfen, mit einer dunkelbraunen Speerspitze, die von gelbbraun umrandet ist. Unter ihren Augen befindet sich ebenfalls eine dreieckige Zeichnung. Sie sind mit kleinen, glatten Schuppen bedeckt, wobei die Schuppen um die Lippen wärmeempfindlich sind und zum Aufspüren von Beute, auch im Dunkeln, dienen. In Gefangenschaft können Afrikanische Felsenpythons bis zu 12 Jahre alt werden.
Männchen sind kleiner als Weibchen. Afrikanische Felsenpythons verfallen in der Trockenzeit in Dormanz. Obwohl der Afrikanische Felsenpython seinen Lebensraum in fast jeder Gegend findet, sei es Buschland oder arides Gebiet, bleibt er doch in der Nähe einer Wasserquelle.
Afrikanische Felsenpythons sind, wie alle Pythons, ungiftig und töten ihre Beute durch Umschlingen. Die Python packt ihre Beute, schlingt ihren Körper darum und jedes Mal, wenn die Beute ausatmet, zieht die Schlange ihren Griff fest. Sie ernährt sich von großen Nagetieren, Affen, Warzenschweinen, Antilopen und sogar Krokodilen. Im Jahr 2017 sorgte eine Nachricht für Aufsehen, als ein Afrikanischer Felsenpython dabei gefilmt wurde, wie er eine ausgewachsene Fleckenhyäne fraß, die etwa 70 kg wog.
Sie legen zwischen 20 und 100 hartschalige Eier, aber im Gegensatz zu den meisten Schlangen schützt das Weibchen ihre Eier, indem sie sich darum windet. Wenn die Eier schlüpfen, schützt sie ihren Nachwuchs erneut für bis zu zwei Wochen.
Schlangen werden von den meisten Menschen gefürchtet und getötet, und so wird auch der Afrikanische Felsenpython gefürchtet und getötet, hat aber nur sehr selten einen Menschen getötet. Obwohl der Afrikanische Felsenpython nicht vom Aussterben bedroht ist, wird er oft wegen seines Leders gejagt.
Auch wenn die afrikanische Felsenpython nicht giftig ist, gilt sie als gefährlich. Diese Schlangen haben unglaublich starke Kiefer und sind generell aggressiv. Afrikanische Felsenpythons sind Lauerjäger und schlagen schnell und unerwartet zu. Entgegen der landläufigen Meinung stirbt das Opfer nicht durch Zerquetschung oder gar Ersticken, es stirbt am Herzstillstand. Diese Schlange ist auch furchtlos und nimmt es mit viel größeren Raubtieren auf. Wie alle Schlangen verschlingen afrikanische Felsenpythons ihre Beute kopfüber im Ganzen. Die afrikanische Felsenpython hat sehr dehnbare Bänder, die ihren Ober- und Unterkiefer verbinden und es ihr ermöglichen, Beute zu verschlingen, die viel größer ist als sie selbst. Sobald die Beute verschlungen wurde, wird sie mit Hilfe von außergewöhnlich starken Magensäuren sehr langsam verdaut. Während sie ihre Nahrung verdauen, sind sie inaktiv und greifen erst wieder an, bis sie wieder fressen müssen.