Tiere im Krüger werden von einer neuen Plage bedroht
Die Wilderei besteht nicht nur darin, ein Tier zu erschießen oder zu zerhacken, sondern auch in der Verwendung von Schlingen, um ein Tier zu töten, zu verwunden oder zu schwächen. In letzter Zeit hat die Zahl der Schlingen im Krügerpark stark zugenommen, insbesondere im westlichen Teil des Parks. Leider wurde dem Problem der Schlingen seit 2008 keine Aufmerksamkeit geschenkt, und da es im Schatten blieb, hat sich das Problem zu einem ernsten Problem entwickelt, da die Verhinderung der Nashornwilderei im Vordergrund stand.
In letzter Zeit ist die Nachfrage nach Buschfleisch gestiegen. Früher wurden Schlingen von einzelnen Personen zur Deckung ihres Nahrungsbedarfs verwendet, aber in letzter Zeit kann es vorkommen, dass mehr als hundert Schlingen auf einmal gefunden werden. Kürzlich wurden in einem kleinen Gebiet erstaunliche 200 Schlingen gefunden. Nachdem sie entfernt worden waren, stellte sich heraus, dass die Schlingen bei einem erneuten Besuch des Gebietes durch neue ersetzt worden waren.
Schlingen stellen ein großes Risiko für Tiere dar. Es gibt einen Fall, in dem ein Büffel in einer Schlinge gefangen war. Die Schlinge grub sich in den Schädel und den Kiefer des Büffels, so dass er weder fressen noch trinken konnte. Der Büffel litt etwa ein Jahr lang, bis er so geschwächt war, dass er von zwei Löwinnen erlegt wurde. Später wurde der Schädel wiedergefunden, wobei sich die Schlinge immer noch um den Kopf gewickelt hatte.
Schlingen sind eine häufige, aber gefährliche Bedrohung für Wildtiere. Jeden Tag werden im Internet Bilder von Tieren gepostet, die in Schlingen gefangen sind. Das Schlimmste an einer Schlinge ist, dass sie das Tier nicht tötet, sondern sich fest um den Hals oder die Gliedmaßen des Tieres schnürt und so den Blutkreislauf unterbricht, das Fleisch zerschneidet, tiefe Wunden verursacht und Infektionen oder Schlimmeres hervorruft.
